“Man kann nicht nicht kommunizieren.”

(Paul Watzlawick, Kommunikationsexperte und Philosoph)

Jedes Tourismusangebot spricht für sich selbst. Im besten Fall positiv.

Alle Beiträge mit dem Tag »Inszenierung«

Werkstatt Tullner Donauraum Süd

Auftraggeber: Donau Niederösterreich Tourismus GmbH Projektzeitraum: 08 – 11/2011. Leistungen: Planung und Durchführung Inszenierungswerkstatt, Erstellung Inszenierungskonzept. Die Gemeinden der Tullner Donauraum Süd gehen einen gemeinsamen Weg in ihrer zukünftigen touristischen Entwicklung. Die Strategie dazu wurde im Rahmen einer von tourismusdesign geleiteten Werkstatt festgelegt. Das daraus entstandene Inszenierungskonzept zeigt jene Entwicklungsrichtungen auf, die in der Werkstattvorbereitung von Donau NÖ und tourismusdesign [...] »Weiterlesen

02.11.2011

Inszenierung ja – aber nicht um jeden Preis

Agnes Feigl gab am 30. September 2011 in den Oberösterreichischen Nachrichten, S.9 ein Interview. Hier ein Auszug daraus: “Eine Inszenierung gestaltet das Zusammentreffen der Landschaft mit deren Gästen und soll die Frage beantworten, wo und wie das passiert. “Daher sollte diese Inszenierung einen Namen haben, Geschichten erzählen und Themen mitschwingen lassen. Der Gast hat ein [...] »Weiterlesen

27.09.2011

TouristikerInnen und LandschaftsarchitektInnen im Dialog

Landschaft inszenieren ist derzeit eines der großen Schlagwörter im Tourismus. Tourismusangebote zu entwickeln, die auf den vorhandenen landschaftlichen Besonderheiten fußen, sind in vielen Regionen groß im Gespräch. Alleinstellungsmerkmale der Region sollen herausgearbeitet und für Gäste erlebbar werden. Dies benötigt eine differenzierte und ernsthafte Auseinandersetzung mit der Landschaft, den Ansprüchen der Bewohner und der Besucher. Die [...] »Weiterlesen

Inszenierung RAD:WANDERN Obertal

Auftraggeber: Gemeinde Rohrmoos-Untertal, Steiermark. Projektzeitraum: 05 – 10/2011. Leistungen: Durchführung Inszenierungswerkstatt, Erstellung Inszenierungskonzept. Aufbauend auf das Ideengespräch Ende 2010 entwarf tourismusdesign ein Inszenierungsgerüst, das in einer Werkstatt mit den regionalen AkteurInnen nochmals diskutiert wurde. Aufgrund der zwei starken Themen Wasser und Bergbau, setzten wir im Inszenierungskonzept auf die strategische Klammer RAD:WANDERN. Die Kombination der beiden [...] »Weiterlesen

15.09.2011

(Be-)merkenswertes von der Nachhaltigkeitskonferenz 2011

Was ist mir heuer von der 4. Mostviertler Nachhaltigkeitskonferenz im Steinschaler Dörfl in Frankenfels am intensivsten hängengeblieben? Die bemerkenswertesten Informationen und Gedanken in aller Kürze: Holger Sicking, Tourismusforscher der Österreich Werbung, präsentierte, wie das Thema Nachhaltigkeit außerhalb Österreichs wahrgenommen wird und welche Trends sich beim Urlauben abzeichnen. Die ÖW-Trendscouts hatten sich in Europa umgehört, welchen Stellenwert [...] »Weiterlesen

Inszenierungskonzept Panoramahöhenweg

Auftraggeber: Mostviertel Tourismus GmbH, ARGE Panoramahöhenweg. Projektzeitraum: 03/11 – 09/11. Leistungen: Durchführung von Ideenwerkstätten; Erstellung Inszenierungskonzept, Gestaltungsleitfaden und Aktionsplan. Die Region im Raum Waidhofen/Ybbs – Ybbsitz – Randegg – Sonntagberg – seit 10 Jahren “Panoramahöhenweg” genannt – beauftragte uns mit der Erstellung eines Inszenierungskonzeptes, um  Ihren bestehenden und zukünftigen Gästen besondere Erlebnisse in der Landschaft bieten zu [...] »Weiterlesen

28.07.2011

Nachhaltigkeit in Szene gesetzt

Die zweitägige Mostviertler Nachhaltigkeitskonferenz stellt heuer die Inszenierung von Nachhaltigkeit in den Mittelpunkt. Eine Session ist der Inszenierung von Landschaft gewidmet. Eine großartige Gelegenheit für mich, in meinem Vortrag zu hinterfragen, wie es denn kommt, dass das Thema derzeit in aller Munde ist. Und was wird denn unter Inszenierung von Landschaft überhaupt verstanden? Wie tritt der [...] »Weiterlesen

02.05.2011

Angeln – Freizeitspaß für urbanes Publikum?

Ich nehme ein Foto aus meinem Archiv: Drei junge Leute auf dem Weg zum Fischen. Südafrika Tourismus verwendete dieses Bild großformatig auf seinem diesjährigen ITB-Messestand in Berlin. Inspiration durch Irritation. Die trendig gekleideten Freunde mit Angeln und Keschern geben Anlass zum Nachdenken. Findet diese Aktivität verstärkt Interesse bei Gästen aus dem städtischen Umfeld? In der [...] »Weiterlesen

23.02.2011

Das Schauspiel ist im Zuschauer.

Von der beeindruckenden Ausstellung des Alpenverein-Museums in der Innsbrucker Hofburg nahm ich ein Zitat als Inspiration mit: ”Eine Wolke auf der Seele verdunkelt die Erde stärker als eine Wolke am Horizont. Das Schauspiel ist im Zuschauer.” (Alphonse Lamartine, 1823) Daraus lese ich zwei Aspekte für die Tourismusproduktentwicklung: 1. Ob ein Gast etwas Schönes erlebt ist nur begrenzt [...] »Weiterlesen

17.01.2011

Ideen finden ihren Ort.

In der Jänner-Ausgabe von Garten + Landschaft wurde der Mellowpark vorgestellt – das Berliner Mekka der BMX-Fahrer und Skater, die demnächst einen neuen Standort erhalten soll. Siri Frech vom Studio UC schrieb da: “Für die Initiatoren ist der Mellowpark eine Idee und kein Ort – die Idee, Jugendlichen einen fließenden Übergang zwischen Kindheit, Jugend und [...] »Weiterlesen

10.06.2010

Tourismusprodukte im Wettbewerb entwickeln – Teil 1

Für viele Architekten und Landschaftsarchitekten gehört die Teilnahme an Wettbewerben zum Arbeitsalltag. Dieses strukturierte Verfahren zur Einholung der besten Gestaltungslösung ist in der Bauwirtschaft und Planerschaft weitgehend anerkannt. Regeln zur Ausschreibung und Abwicklung eines Architekturwettbewerbs sind im Vergabegesetz verankert, die Architektenkammer hat Leitlinien formuliert, bei deren Anwendung ein fairer Wettbewerb zu erwarten ist. PlanerInnen, die [...] »Weiterlesen

05.05.2010

Inszenierter Wandel nach dem Bergbau

Relikt des Bergbaus sucht Platz in der Tourismuslandschaft! Der Steirische Erzberg mit seiner bemerkenswerten landschaftlichen Prägnanz  beschäftigt mich. Der Bevölkerungsschwund in der Stadt Eisenerz infolge der Deindustrialisierung der Region verlangt nach Antworten, denn ein Rückgang der Einwohner um die Hälfte bedeutet, dass die halbe Stadt leer steht. Klarerweise kann Tourismusentwicklung eine solch gravierende demografische Veränderung nicht [...] »Weiterlesen