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(Paul Watzlawick, Kommunikationsexperte und Philosoph)

19.08.2016

Themenwege und Landschaftsinszenierung by Tourismusdesign

Themenwege und Landschaftsplanung von tourismusdesign

Landschaftsplanung und Landschaftsinszenierung sind ein wesentlicher Faktor für ein gelungenes Urlaubserlebnis.

Menschen sind begeistert von Schönheit und Natur und die Landschaft bzw. deren Inszenierung ist der Grund für viele Besuche, Fotos und auch (Weiter-) Empfehlungen. “Themenwege” ist eine erstklassige Art um die Gäste nicht nur zu informieren, sondern auch sie in die richtige Richtung zu lenken damit sie diese Orte, Aussichten und Erlebnisse selbst erfahren und entdecken können.

Wir von Tourismusdesign sind Spezialisten auf dem Gebiet der Ideenfindung, Konzeption, Planung und Ausführung von Themenwegen und Landschaftsinszenierung… deshalb auch unser Name.

Themenwege, Erlebnis- und Landschaftsplanung

Eine der drei Disziplinen um bleibende Gäste-Erinnerungen zu schaffen ist Erlebnis- und Landschaftsplanung. Es gilt die gewachsenen Gegebenheiten, die Landschaft an sich, die Bedürfnisse der Gäste sowie jene der Marke/Region zu vereinen – nur dann kann das Projekt langfristig erfolgreich sein. Die Menschen vor Ort bleiben schließlich hier leben und sollten das gerne tun… Gäste sollten in Ruhe erleben dürfen ohne große Mühseligkeiten und Barrieren. Tourismus geht also jeden an!

Zu diesem Zweck entwickeln wir Erlebnisangebote im Freiraum. Wir planen den Erlebnisablauf in einzelnen Szenen (Dramaturgie) und setzen die Interventionen in der Landschaft wie etwa Wege, Aufenthalts- und Aussichtsplätze, besondere Landmarks, etc. mit Drehbuch, Infokonzept oder touristischer Regieanweisung geplant in Szene. Dies ist quasi die Bühne für eindrucksvolle touristische Erfahrungen, die den Gästen lange in Erinnerung bleiben.

Die bedeutsamsten touristischen Erfahrungen passieren aber durch zufällige Begegnungen, Situationen oder Begebenheiten… Sie sind aber genauso systematisch planbar:  neu-hochdeutsch “Experience Design”, der 2. Disziplin für bleibende Gäste-Erinnerungen im Tourismus.

Genau das übernehmen wir für Sie.

Jauerlinger Gipfelring – Vogelperspektive, 960m, © www.extremfotos.com

Jauerlinger Gipfelring – Vogelperspektive, 960m, © www.extremfotos.com

Kennen Sie das…

… aus Ihrer Jugend? Sie sind im Wald, alleine oder mit ihrem besten Freund, entdecken alte Bunker, eine Burg aus Holzstämmen, einen hohlen Stamm oder eine große Schottergrube. Ihre Neugierde wurde geweckt und Sie machen sich auf, die Orte näher zu erkunden.

Ortswechsel. Disneyland Paris. An jeder Ecke warten Anspielungen, Geheimnisse oder bekannte Figuren darauf von den Gästen gesehen zu werden. Die Blickwinkel, der Eingang und sogar die Warteschlangen werden inszeniert damit der Spieltrieb geweckt wird und die Menschen in der “Magie Disneys” eingefangen werden.

Die Menschen lechzen nach “echten Abendteuern” und man darf es ihnen nicht zu leicht machen. Andeutungen, optionale Informationen und Geschichten oder Rätsel lockern die touristische Erfahrung auf und die Menschen entscheiden selbst, was sie wollen oder nicht. Diese Freiheit wird extrem geschätzt, denn sie lässt eine Individualisierung der Erfahrung bei gleichzeitiger Quantifizierung des Angebots zu.

Analyse touristischer Potentiale aus dem Landschaftsraum Tulln

Analyse touristischer Potentiale aus dem Landschaftsraum Tulln

Gipfel, Stadtkerne, Rundwege und Co – wir inszenieren für Sie!

Erlebnisplanung hat nicht zwingend eine Bauaufgabe zum Inhalt. Es geht vielmehr um Vernetzung, Bewährtes hervorzuheben, Bestehendes auf eine adäquate Bühne zu stellen sowie die Markenpositionierung selbst konsequent und radikal an den Gästebedürfnissen auszurichten. “Experience Design” ist somit die neue Form touristischer Destinationsentwicklung und Produktentwicklung und macht Marken-Werte und Markenbotschaften dramaturgisch und kundenzentriert erlebbar.

Wir gehen dabei immer wie folgt vor:

  • Strategie: Neues schaffen, Bewährtes konkretisieren, klären wo die Reise hingeht,
    Stichworte: Ideenwerkstatt, Masterpläne, touristische Erlebnisinszenierung
  • Taktik: Marke in der Landschaft erlebbar machen – wofür steht die Region, wie kann man Themen adäquat präsentieren?
    Stichworte: Themenwege reloaded, Wettbewerbe, Interventionen im Freiraum
  • Umsetzung: Besucherlenkung, Wohlfühl- und Warteschlangen-Management, Verschmelzung digitales und physisches Web, Touristiker auf Zeit:
    Stichworte: Projektmanagement, digitale Besucherlenkung, “Touristiker auf Zeit” – fachliche Begleitung je nach Bedarf

 

Was alles durch ein durchdachtes touristisches Konzept möglich ist, haben wir schon oft bewiesen. Gerne beraten wir auch Sie bezüglich Themenwege, Landschaftsinszenierung oder gern auch zum Thema Erlebnisinszenierung damit Sie Ihren Gästen das “gewisse Etwas” bieten können.


Mehr erfahren über Marken- und Freiraum-Inszenierung

 

Hier ein noch ein Auszug aus unseren erfolgreich abgeschlossenen Projekten:

Erlebnisinszenierung: Ski-Ride Vorarlberg – Kreativ-Award

Eine Reise quer durch Vorarlberg im Wechsel von technischem Freiraum und unberührter Natur bei gleichzeitigem Genuss von perfekt organisierten Erlebnisleistungen und Services waren die Zielsetzung von “Ski-Ride Vorarlberg“. Dabei erfahren Gäste neben der Natur Vorarlbergs auch die (Bau-)Kultur und Kulinarik der Region. Im Fokus steht nicht das alleinige Abfahren von Tiefschnee-Höhenmetern, sondern es geht um die Reise an sich, auf welcher jeder in seiner Art den „Magic Moment“, den “perfekten Tag” erlebt.

Die Kunst ist es also, Services so zu gestalten, dass diese Situationen auf eine natürliche Art entstehen – ohne aufgesetzt zu wirken. Der Prozess wurde mithilfe von Service Design Methoden gestaltet: Persona Methode, Ideenfindung auf Basis der Erlebnispyramide, Customer Journey Mapping, Service Blueprint und Drehbuch waren dabei die Basis-Werkzeuge. Entlang aller Phasen der Reise wurden Services für den Gast entwickelt und das Projekt erfolgreich umgesetzt.

Für dieses Projekt gab es sogar einen Kreativ-Award vom Ski-Guide Austria!

 

Seeinszenierung: Zell am See – 1. Platz

Gemeinsam mit dem Projektpartner YEWO LANDSCAPES sollen öffentliche Räume entlang des Seeufers in Zell am See landschaftsarchitektonisch neu gestaltet und mit einem touristischen Informationskonzept ausgestattet werden.

Zusammen mit unserem Partner wurde die Grundidee der Gestaltung entwickelt – drei Bänder mit den drei Themen Gletscher – Berg – See dienen sowohl als Leitsystem und Orientierungshilfe für Gäste, als auch als Gestaltungselemente im öffentlichen Raum. tourismusdesign war dabei für das Informationskonzept verantwortlich, das entlang der Inszenierung umgesetzt wurde. Es wurden Videos, Sounds und Informationen zur Besucherlenkung eingesetzt. So erzählen etwa in der „Galerie der Menschen“ Zeller Persönlichkeiten ihre Begegnungen mit See, Berg und Gletscher in Form von interaktiv abspielbaren Videos beim Promenieren entlang der längsten Bank der Alpen. In den Soundscapes „Sound of Zell am See“ werden mit Klanglandschaften See, Berg und Gletscher, aber auch die Marke Zell am See über Landschaftsgeräusche erfahrbar.

Durch den Einsatz innovativer digitaler Techniken und interaktiver Elemente sollten magische Momente bei den BesuchernInnen entstehen, die das Gästeerlebnis prägen und die Marke Zell am See unverkennbar und prägnant macht.

Mit diesem Konzept gelang uns der 1. Platz im Wettbewerb!

Zell am See-Drei Bänder als Grundidee der Gestaltung

Zell am See – Drei Bänder als Grundidee der Gestaltung

 

Themenweg reloaded: Gipfelrunde am Jauerling

Mithilfe eines einheitlichen Konzepts sollten interessante Anekdoten, Fakten und Informationen zur Region inkl. der Wachau und Naturpark Jauerling-
Wachau recherchiert, aufbereitet und moderner Form den Gästen präsentiert werden.

Aus einer Situationsanalyse vor Ort entwickelte tourismusdesign gemeinsam mit dem Projektpartner bauchplan Landschaftsarchitektur eine interdisziplinäre Herangehensweise für das Projekt. Für das Informationskonzept werden lokales Wissen, Anekdoten und interessante Geschichten über die Region herangezogen. Diese
werden mittels Storytelling-Methoden in der Beschilderung, den Printprodukten Folder und Postkarte und in einer App an den Gast transportiert.

Dabei geht es um das Verbinden von Vergangenem und Heutigem – sei es in der Natur, der Landschaft, deren Bewirtschaftung, dem Fremdenverkehr oder dem Leben der BewohnerInnen des Jauerling. Authentisch erzählt, anschaulich erläutert, sympathisch präsentiert – in Verbindung mit den neuen Möbeln von bauchplan Landschaftsarchitektur, die nach dem Prinzip Festmeter entworfen wurden, erlebt der Jauerlinger Gipfelbereich durch die Neugestaltung eine echte Aufwertung.

 

 

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