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“Man kann nicht nicht kommunizieren.”

(Paul Watzlawick, Kommunikationsexperte und Philosoph)

02.11.2015

Gamification für die App der Jauerlinger Gipfelrunde

Jauerlinger Gipfelring – Vogelperspektive, 960m, © www.extremfotos.com

Am Sonntag, 4. Oktober 2015, wurde der Themenweg “und über uns der weite, weite Himmel – die Jauerlinger Gipfelrunde” eröffnet. Viele Wanderer, Fans und Ehrengäste waren gekommmen um mit dem Naturpark Jauerling-Wachau den Weg zu erwandern, zu feiern und die dazugehörige App zu testen.

Damit ist der Naturpark Jauerling – Wachau eines der ersten Naturparke und Schutzgebiete, die neue und innovative Medien zweckes Wissens – und Bildungsvermittlung sowie Erlebnisinszenierung einsetzen. Die touristische Konzepterstellung und die App stammen dabei aus der Feder von tourismusdesign und die technische Umsetzung wurde von der Tiroler Firma Locandy, ein Spezialist für Gamefication, durchgeführt.

Mit der App den höchsten Berg an der Donau entdecken

Mit dem Smartphone findet man neue Pfade am Jauerlinger Gipfel und erfährt Besonderheiten zu Natur und Naturschutz, zur Landwirtschaft und zur Geschichte des höchsten Berges an der Donau. Es geht konkret um zwei Freunde: Anna und Peter, Einheimische aus dem Jauerling, die sich nach langer Zeit wieder treffen. Der Weg beinhaltet zehn verschiedene Stationen, wobei Startpunkt die Bergtafel bei der Jauerlinger Bergstation ist.

Die Nutzer werden in der App über dieses Hörspiel der Geschichte von Anna und Peter, Fotos, alte Ansichten, Postkarten, Lieder oder Rezepte für Marillenmarmelade informiert. Der Nutzer und Hörer bekommt einen emotionalen und zugleich seriös aufgearbeiteten Überblick über den Naturpark, seine Region und generell zur Wachau.

Methodischer Zugang zu Gamefication

Screenshot App Jauerlinger Gipfelrunde, © locandy

Screenshot App Jauerlinger Gipfelrunde, © locandy

Zuerst war es wichtig Rahmenbedingungen festzulegen: Im Spielverlauf wechseln sich nämlich passive Elemente (Text, Bild, Sound etc.) mit aktiven Elementen (Interaktion: Fragen, Aufgabenstellungen, Aktions-Buttons etc.) ab. Passive Elemente sollen nicht länger als eine Seite (ein volles Display am Smartphone) sein, danach müssen sie von einem aktiven Element unterbrochen und aufgelockert werden. Der dargestellte Inhalt ist daher immer nur ca. display-füllend, scrollen soll vermieden werden!

Diese Rahmenbedingungen wurden anschließend in ein Drehbuch eingearbeitet wo die gesamte Customer Journey detailreich festgelegt wurde.

Es ging bei diesem Projekt nicht nur um die Entwicklung einer App sondern auch um ein Konzept zur Erlebnisinszenierung!

Wie kann man Inhalte, die sonst nur bei einer privaten Führung vermittelt werden könnten, für die breite Masse an Besuchern unterhaltsam und interaktiv verfügbar machen?

 

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