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(Paul Watzlawick, Kommunikationsexperte und Philosoph)

28.11.2011

Planung Neugestaltung Gipfelbereich Jauerling

Gipfel Jauerling

Auftraggeber: Arbeitskreis Wachau-Regionalentwicklung
Projektzeitraum: Dezember 2011 – April 2012
Planung in Zusammenarbeit mit bauchplan Landschaftsarchitektur und -urbanismus

Leistungen:
Grundlagenstudium (Status Quo, relevante Marktforschungsergebnisse etc.)
Workshop zur Gästeanalyse
Inszenierungsgerüst (Strategie für die Gestaltung des Jauerling-Gipfelbereiches)
Vorentwurf, Entwurf und Leitdetails für Stauferlichtung
Planung Rundweggestaltung: inhaltlich-pädagogisches Drehbuch und Planung der Einzelstationen
Festlegung Standorte für Orientierungsbeschilderung

Ausgangssituation, Planungsaufgabe:

Ausgehend von einer bemerkenswerten Kulturandschaft, der Wachau, wechselt diese Landschaft mit zunehmender Höhe mehrmals das Genre. Dem Reisenden wird so bereits eine klar gegliederte Geschichte der Kulturlandschaft erzählt. Das Herzstück des Naturparks präsentiert sich als stark fragmentierter und durch unterschiedlichste Einbauten gefüllter Raum. Der Naturpark als solcher ist nicht wahrnehmbar. Es stellt sich nicht das Gefühl des Ankommens am höchsten Berg der Donau ein. Um diese Situation zu ändern ist eine Gesamtbetrachtung des Gipfelbereichs und ein daraus abgeleitetes Inszenierungskonzept erforderlich, das auch Folgeschritte und deren Nutzen darlegt. Die im Eigentum des Naturparks befindliche Fläche fungiert als Keimzelle der zukünftigen Entwicklung zum touristischen Aushängeschild.

Vision:
Der Gipfelbereich transportiert im Zusammenspiel mit dem Themenweg die Identität des Naturparks und eröffnet den Besuchern neue Erfahrungen und Wissen.
Der Gipfelbereich erfüllt die Bedürfnisse der Besucher als ein Ort des Ankommens, Rastens und Losgehens und bietet gleichzeitig Raum für noch nicht konkret definierte Nutzungen und Bespielung.

Vermarktet von den übergeordneten Tourismusorgisationen.
Kaum ein Naturpark kann dauerhaft die finanziellen Mittel für die wirkungsvolle Vermarktung ihrer neu geschaffenen Angebote aufbringen. Dies ist die Kernaufgabe der Tourismusorganisationen. Ziel in der Projektentwicklung sollte es daher sein, die Botschaften Donau Niederösterreich und der Niederösterreich Werbung zu integrieren und damit die Chance zu erlangen, in deren Vermarktung mitgetragen zu werden.

Identifikation der Gästebedürfnisse – kurz und konkret.
Die geforderte Ermittlung der Bedürfnisse und Anforderungen relevanter Nutzergruppen wurden in einem halbtägigen Workshop gemeinsam mit den Akteuren des Naturparks und der Donau Niederösterreich Tourismus GmbH in sehr komprimierter Form bearbeitet. Mit der Persona-Methode wurden die Erwartungen und Bedürfnisse archtypischer Gäste („Personas“) von den Workshop-Teilnehmern detailliert beschrieben werden. In der Zusammenschau mit ausgewählten Marktforschungsdaten, entstand ein sehr klares Bild der  (Zukunfts-)Gäste.


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