Hinsetzen und Nachdenken. In 7 Schritten zur (Social) Web Strategie


Kennen Sie das?
Es gibt ja soviele Tools und Instrumente im Web. Man weiß ja gar nicht wo man anfangen soll. Und wenn man einmal investiert gibt es schon wieder etwas Neues, Trendiges – das nächste Must Have. Wie soll ich mir das leisten? Und was bringt es mir?
Die Antwort: Ja, hier richtig vorzugehen muss schon betriebswirtschaftlich gut durchdacht sein! Meine Erfahrung der letzten Jahre ist – jedes Jahr stellt sich das Internet auf den Kopf, steht ein neues Instrument, Tool, Entwicklung an mit der man sich auseinander setzen und in die man investieren sollte könnte. Viele machen den Fehler und springen ohne Nachdenken auf. Das heißt aber nicht, dass die “trial and error”-Taktik hier falsch wäre. Ich habe meine größten Online-Erfolge mit Hilfe der “Early Adopter”-Strategie gemacht – und aus Fehlern gelernt und es das nächste Mal besser gemacht.
Aber es gibt zum Glück eine Lösung für dieses Problem. Quasi eine Anleitung zum richtigen Handeln an die ich mich die letzten Jahre immer gehalten habe. Aus Anlass einer spannenden Blog-Diskussion unter Online- & Tourismus-Experten (die Geschichte dreht sich um kontroversielle Meinungen anläßlich eines Vergleichs der Social Web – Präsenz prominenter Skigebiete) habe ich dort meine Empfehlung zur Entwicklung einer (Social) Web Strategie für Tourismusorganisationen kommentiert. Und wiederhole hier im Blog für unsere Leser die – bislang …
- noch nicht an einem Social Web Strategie-Workshop bei tourismusdesign teilgenommen haben die Schritte zur Entwicklung der richtigen Online-Taktik:
Meine erste Empfehlung an unsere Coaching-Kunden bei Workshops: Hinsetzen und Nachdenken.
Meine zweite Empfehlung: mit sieben Antworten seine persönliche (Social) Web Strategie finden:
1. Wer sind meine Gäste/User heute?
2. Wie gut ist deren Online-Kompetenz?
3. Welche Gäste will ich morgen haben?
4. Wie und womit kann ich denen Nutzen stiften?
5. Wer ist sonst noch Stakeholder?
6. Welche Aufgaben bringen mir Nutzen? Und kann ich mir leisten?
7. Erst ganz zum Schluss: Mit welchen Tools erreiche ich dies?Je mehr Instrumente ich einsetze – umso besser: Je öfter ich dort vertreten bin wo die User sind, desto höher ist die Chance einer Buchung.
Je weniger Instrumente dafür nötig sind – umso besser! Nicht für die Agentur. Aber für die Geldbörse des Auftraggebers. Weniger weil wir so teuer sind. Vielmehr weil es Menschen in den Unternehmen braucht die diese Aufgabe übernehmen. Und das bedeutet – Know How und Personal!
Fazit – ein ausgewogenes Verhältnis der (Social) Web Präsenz von TouristikerInnen ist v.a. betriebswirtschaftlich betrachtet sinnvoll! Deshalb – Destinationen sind die Koordinatoren der (Social) Web Präsenz der Tourismusbetriebe ihrer Region. Entweder sie übernehmen diese Aufgabe für Orte, Hotels, Bergbahnen, Freizeitbetriebe. Oder sie aggregieren intelligent deren Inhalte.
Zum Beispiel so wie diese gut bekannte – und soviel ich weiß derzeit noch einzige – österreichische Tourismus- & Werbeorganisation.
In jedem Fall aber gilt – Erfolg stellt sich ein wenn man ein Ziel erreicht: Nutzen zu stiften. Immer wenn man es für den Gast tut. Und meist berherzigt man dies auch für seine Stakeholder und Partnerbetriebe im Tourismus … !


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3 Kommentare
Geschichten erzählen, die den Gast interessieren: in Form eines Videos http://www.youtube.com/watch?v=GYB5rwi1LRo The sounds of Maximilian
[...] This post was mentioned on Twitter by Steven Ostwald and TrustYou, Gutenbyte. Gutenbyte said: Hinsetzen und Nachdenken. In 7 Schritten zur (Social) Web …: Kennen Sie das? Es gibt ja soviele Tools und … http://tinyurl.com/3yezr4l [...]
Hallo Milena,
Wunderschönes Beispiel von Euch für Storytelling. So stelle ich mir die Inszenierung eines besonderen Angebotes vor – Stille. Und Stimmen eines Hotels.
Kompliment – aus meiner Sicht ein gelungenes Erfolgsbeispiel. Kannst du mir ein paar Details zu Idee, Konzept, Produzenten und Storyboard des Drehs zum Hotel Maximilian schicken. Ich möchte gerne demnächst einen eigenen Blog-Post dazu schreiben und da passt Euer Vorgehen hervorragend als Best Practice dazu.